WallboxAmberg · Regensburg · Oberpfalz
Ladepunkt fürs E-Auto, fachgerecht installiert und vollständig angemeldet – von der Elektrofachkraft, nicht als Nebenprodukt einer Solarmontage.
Für Einfamilienhaus, Mehrparteienhaus mit Stellplatz oder Firmenparkplatz.
Warum die Steckdose
keine Lösung ist
Ein E-Auto lässt sich grundsätzlich an einer normalen Schuko-Steckdose laden. Nur ist die Steckdose dafür nicht gebaut: Sie ist auf rund 2,3 kW Dauerlast ausgelegt, und ein Ladevorgang zieht diese Last über viele Stunden am Stück. Kontakte und Leitungen erwärmen sich, und genau daraus entstehen die Schäden, die man später im Schadensbericht liest.
Schuko-Steckdose
- Rund 2,3 kW – eine volle Ladung dauert oft über 20 Stunden
- Dauerlast über Stunden, für die die Installation nicht ausgelegt ist
- Kein spezieller Fehlerstromschutz für Gleichfehlerströme
- Keine Steuerung, kein Lastmanagement, keine Abrechnung
Wallbox
- 11 kW laden das Fahrzeug in der Regel über Nacht voll
- Für Dauerlast konstruiert, mit passend dimensionierter Zuleitung
- Fehlerstromschutz speziell für die Ladeanwendung
- Steuerbar: Laden bei günstigem Tarif oder aus dem PV-Überschuss
Weniger Aufwand,
als die meisten denken
Die häufigste Sorge, die ich vor dem Termin höre, ist ein großer Umbau. In den allermeisten Fällen ist es das nicht: Ihre Anlage bleibt, es kommt eine Zuleitung und eine eigene Absicherung dazu. Meist bin ich an einem Tag fertig.
Vor-Ort-Check
Zählerschrank und Sicherungskasten ansehen, Kabelweg zum geplanten Ladepunkt festlegen, passende Ladeleistung bestimmen. Danach steht der Festpreis.
Anmeldung beim Netzbetreiber
Jede fest installierte Ladeeinrichtung ist dem Netzbetreiber zu melden. Ab einer Anschlussleistung von mehr als 12 kVA wird daraus zusätzlich ein Zustimmungsverfahren. Beides läuft über einen im Installateurverzeichnis eingetragenen Fachbetrieb.
Zuleitung verlegen
Vom Zählerschrank zur Wallbox – auf Putz, im Kabelkanal oder unter Putz, je nach Gebäude und Absprache.
Absicherung und Montage
Eigener Leitungsschutz- und Fehlerstromschutzschalter im Verteiler, Wallbox montieren und anschließen.
Inbetriebnahme und Protokoll
Messung, Funktionsprüfung, Einweisung. Sie bekommen ein Inbetriebnahmeprotokoll – wichtig für Versicherung und späteren Verkauf.
Was der Gesetzgeber
vorschreibt
Meldepflicht
Fest installierte Ladeeinrichtungen sind dem Netzbetreiber zu melden – unabhängig von der Leistung. Ab mehr als 12 kVA kommt ein Zustimmungsverfahren hinzu.
Steuerbare Verbrauchseinrichtung
Ladeeinrichtungen ab 4,2 kW gelten seit 2024 als steuerbare Verbrauchseinrichtung nach §14a EnWG. Eine vollständige Abschaltung ist dabei ausgeschlossen, eine Mindestleistung bleibt garantiert.
Reduziertes Netzentgelt
Im Gegenzug für die Steuerbarkeit gibt es ein reduziertes Netzentgelt. Anlagen, die vor 2024 in Betrieb gingen, haben Bestandsschutz.
Welche Variante in Ihrem Fall greift, kläre ich beim Vor-Ort-Termin – zusammen mit der Frage, ob der vorhandene Zählerschrank die zusätzliche Last überhaupt trägt.
Was die Wallbox
im Jahr einspart
Zwei Dinge sparen Geld: Die Anmeldung als steuerbare Ladeeinrichtung senkt Ihr Netzentgelt, und mit einer steuerbaren Wallbox laden Sie dann, wenn der Strom günstig ist. Tragen Sie Ihre Zahlen ein, dann sehen Sie, wie lange es bei Ihnen dauert.
Die Netzentgelt-Ermäßigung ist mit 150 € konservativ angesetzt – der genaue Betrag hängt vom Netzbetreiber ab und liegt meist zwischen 110 und 190 €. Die Rechnung vergleicht nicht Wallbox gegen Steckdose: Eine Schuko-Steckdose ist für stundenlange Ladeströme nicht gebaut, das ist eine Sicherheitsfrage und keine Preisfrage. Beim Vor-Ort-Termin rechne ich Ihnen das mit Ihren echten Werten durch.
Für wen sich das lohnt
Privathaushalt
- Eigenes Einfamilienhaus mit Garage oder Stellplatz
- Wohnung in Mehrparteienhaus mit zugewiesenem Stellplatz (WEG-Zustimmung vorausgesetzt)
Gewerbe
- Firmenparkplatz für Mitarbeiter- oder Kundenfahrzeuge
- Mehrere Ladepunkte mit Lastmanagement, damit die Hausanschlussleistung nicht zum Engpass wird